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30 Jahre Kleintierzuchtverein - Der Wandel vom Rassekaninchenzuchtverein zum Kleintierzuchtverein

 

 30 Jahre bewegte Vereinsgeschichte sind zumeist bereits Grund genug, um einmal ordentlich die Sektkorken knallen zu lassen. Wenn pünktlich zum runden Geburtstag dann auch noch eine richtungsweisende Satzungsänderung beschlossen wird, erst recht – und so feierte am Samstag der Rassekaninchenzuchtverein W424 Hilchenbach-Helberhausen nicht nur sein 30-jähriges Bestehen, sondern vor allem die offizielle Umwandlung in einen Kleintierzuchtverein. Aus diesem Grund lud der Verein um seinen 1. Vorsitzenden Martin Roth befreundete Züchtervereine aus dem Sieger- und Sauerland, den Landesverband Westfälischer Rassekaninchenzüchter, die Helberhäuser Ortsvereine sowie Vertreter der Politik zu einem bunten Abend in die Turnhalle der TSG Helberhausen ein.

 

Martin Roth, bereits seit zwölf Jahren als 1. Vorsitzender an der Spitze der Kaninchenzüchter aus dem nördlichen Siegerland, erinnerte dabei vor allem an die Anfänge des Vereins, der im Januar 1986 von Fritz Klein und dessen Frau Helga in Dahlbruch gegründet wurde. Und auch wenn der Begründer des Vereins, der in wenigen Wochen seinen 89. Geburtstag begeht, aus gesundheitlichen Gründen am Samstag nicht mit von der Partie sein konnte, „so erinnern wir heute Abend vor allem auch an sein Lebenswerk“, wie Roth voller Anerkennung meinte.

Bis die Kaninchenzüchter den Weg nach Helberhausen fanden, dauerte es übrigens gute zehn Jahre. Nach einer Jungtierschau auf dem Hof von Wolfgang Menn beziehungsweise der Teilnahme am „stehenden Festzug“ zum 100-jährigen Bestehen der TSG Helberhausen im Jahr 1998 nahmen die Dinge jedoch ihren Lauf – der Umzug des kompletten Vereins erfolgte ins Löffeldorf im oberen Ferndorftal.

Seitdem wurde das Vereinsleben stetig ausgebaut und erweitert, die Werbe und Lokalschauen sowie besonders der alljährliche „Tanz in den Mai“ erfreuen sich bei der Bevölkerung Jahr für Jahr großer Beliebtheit. „Um die Zukunft des Vereins langfristig zu sichern, beschlossen wir zu Beginn des Jahres 2017 die Satzungsänderung und die Umwandlung in einen Kleintierzuchtverein – fortan finden auch die Geflügelzüchter Platz in unseren Reihen“, stellte Roth den vordergründigen Anlass der Feier heraus.

Für die Stadt Hilchenbach überbrachte der stellv. Bürgermeister Klaus Stötzel Glückwünsche und „die besten Wünsche für die Zukunft. Schließlich sind Sie bei Ihrer Teilnahme an Landes und Bundesschauen auch stets Botschafter unserer Heimatstadt“.

Bevor der Abend, bei dem unterhaltsame Sketche, Aufführungen und Liedvorträge der „Eintracht Chöre“ Helberhausen für einige Kurzweil sorgten, seinen Lauf nahm, hatte Uwe Feuerer vom Landesverband eine kleine Überraschung parat: Für seine „herausragenden Leistungen und jahrelange, erfolgreiche Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Vereins“ überreichte Feurer Martin Roth die Ehrenplakette der Landes-Vorstandsmitglieder des Westfälischen Landesverbands